Kontakt

Stadthonig vs. Landhonig – Was macht den Unterschied?

Der Vergleich zwischen Stadthonig und Landhonig zeigt, dass Stadthonig entgegen mancher Annahmen, nicht grundsätzlich schadstoffbelasteter ist als Landhonig. Im Gegenteil, Untersuchungen haben sogar gezeigt, dass Stadthonig oft weniger Schadstoffrückstände aufweist. Das liegt daran, dass Bienen in der Stadt seltener mit großflächigem Pestizideinsatz konfrontiert werden, wie es in der konventionellen Landwirtschaft leider noch immer häufiger üblich ist. Zudem finden Bienen in urbanen Gebieten eine größere Vielfalt an Blüten. Das führt zu Honig mit einem einzigartigen Geschmack und hoher Qualität.

 

Natürlich sind auch Honige aus ländlichen Regionen sehr gut – keine Frage.
Sowohl für Stadt- als auch für Landhonig gilt: Viele giftige Pestizide sind im Handel frei verfügbar und werden häufig in der Landwirtschaft sowie in privaten Gärten eingesetzt. Ihr Einsatz kann jedoch erhebliche Risiken für die Umwelt, die Tierwelt und die menschliche Gesundheit mit sich bringen.

 

Bedeutung

Bienen und andere Insekten spielen eine zentrale Rolle für das ökologische Gleichgewicht, die Landwirtschaft und die Wirtschaft. Als wichtigste Bestäuber vieler Wild- und Nutzpflanzen tragen sie maßgeblich zur Artenvielfalt in Ökosystemen bei. In der Landwirtschaft sind sie unersetzlich, da rund 75 % der weltweit wichtigsten Nahrungspflanzen auf Bestäubung durch Insekten, insbesondere Bienen, angewiesen sind. Ohne ihre Bestäubungsleistung würden die Erträge vieler Obst- und Gemüsearten stark zurückgehen. Auch wirtschaftlich sind Bienen von großer Bedeutung: Die Bestäubung durch Bienen trägt weltweit Milliardenbeträge zur landwirtschaftlichen Produktion bei und sichert damit Einkommen und Ernährung für Millionen von Menschen. Ihr Schutz ist daher nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch von großer Relevanz.
Werden auch Sie aktiv!
Auch Sie können die Wild- und Honigbienen sowie andere Insekten in Stadt und Land unterstützen, indem Sie z. B. für eine hohe Artenvielfalt an bienen- und insektenfreundlichen Blütenpflanzen sorgen und sich für eine ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft stark machen!

 

Wie entsteht Honig?

Der Honig entsteht aus dem Nektar der verschiedenen Blüten, die die Bienen besuchen. Unterwegs speichert die Biene den Nektar in ihrer Nektarblase. Kommt sie im Bienenstock an, übergibt sie den Nektar an eine Stockbiene, Rüssel zu Rüssel. Dieser Prozess geschieht viele Male, dabei wird der Nektar mit Enzymen, Aminosäuren und anderen körpereigenen Substanzen angereichert und es entsteht der eigentliche Honig.
Letztlich wird der Honig in die Wabenzellen eingelagert, durch Flügelschlagen getrocknet und wenn die Zelle gefüllt ist, wird sie von den Bienen mit Bienenwachs verschlossen und ist sehr lange haltbar.

Up